10 sichere Anzeichen dafür, dass du lieber auf dem Rad unterwegs wärst.

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1. März 2014

Bei den meisten unserer Routinen haben wir schon lange vergessen, warum wir eigentlich damit angefangen haben. Fragt uns jemand, warum wir tun, was wir tun, kommen wir mit allerlei wilden Rechtfertigungen. Auch die Bewältigung unserer täglichen Wege ist davon betroffen. Aber keine Angst, wir können dir zeigen, ob es Zeit für Veränderung ist! Hier sind unsere Top 10 der Anzeichen dafür, dass du heimlich mit dem Autofahren aufhören und lieber Radfahren willst.

#10 – Du lässt regelmäßig deine Fensterscheiben unten.

Du liebst es, wenn dir der Wind durch die Haare fegt und über die Wangen streicht? Nach einem harten Arbeitstag gibt es kaum einen besseren Lohn als den unverwechselbaren Duft glühenden Asphalts, gepaart mit dem Geruch all der kulinarischen Köstlichkeiten, die am Straßenrand auf dich warten. Ja – du liebst die Luft der Stadt. Und ja – mit dem Rad ist es sogar einfacher, für einen kleinen Happen anzuhalten. Hmmm!

#9 – Du grüßt vor dir fahrende Radfahrer – mit der Hupe.

Gelernt hast du diese Angewohnheit, nachdem du versehentlich zu Fuß auf einem Radweg gelandet bist: Um ein sicheres Überholen zu gewährleisten, warnen Radfahrer Fußgänger mit einem – mehr oder weniger – sanften ‘Klingeling’. Deine noch unbewusste aber heftige Bewunderung für Zweiräder lässt dir keine andere Wahl, als genau diesen auch jenen Gefallen zu erwidern – sie freundlich zu warnen, wenn du dich näherst. Jedoch: Es gibt kein ‘freundliches’ Hupen. Was du brauchst, ist das echte ‘Klingeling’!

#8 – Du fängst an zu summen, wenn ‘Here Comes the Sun’ im Radio läuft.

Ganz klar: Du sehnst dich nach Sonne auf der Haut – ohne dieses störende Alu-, Blech- oder Stahldach über dir. Aber auch bei etwas Schnee ‘mittendrin’ zu sein, kann eine Menge Spaß machen. Probier’s doch mal aus!

#7 – An Ampeln stoppst du ganz rechts – ohne Lücke zum Fahrbahnrand.

Ein klares Zeichen, dass du bereits gelernt hast, wie sich Radfahrer durch zugestaute Kreuzungen bewegen. Vorsichtig schlängeln sie sich rechts zwischen Autos und Bordsteinkante hindurch, immer auf der Suche nach einem Vorsprung. Ja, den kannst auch du haben!

#6 – Du meckerst ständig über Benzinpreise.

Geld ist wichtig, keine Frage. Und zu allem Überdruss beobachtest du, dass deine ganzen hippen Start-Up-Freunde sich coolere Sachen leisten können als du, obwohl sie sogar weniger verdienen. Die Lösung ist klar, ne?

#5 – Schon der kleinste Lackkratzer macht dich verrückt.

Heimlich hast du schon ausgerechnet, wie viel Geld du noch für deinen Gebrauchten bekommen kannst, wenn du ihn beim Umstieg aufs Rad verkaufst. Natürlich hast du deshalb Angst vor allem, was den Wert deines Fahrzeugs verringern könnte. Du willst dir weniger Sorgen machen? Dann verkauf jetzt!

#4 – An deiner Windschutzscheibe tanzt ein Duftbaum.

Offensichtlich war der Geruch von frischem Plastik und Leder nicht so wirklich dein Ding, als du das Auto gekauft hast. Obendrauf ist der Baum eine stete Erinnerung daran, dass du einen Teil der Strecke auch auf dem Radweg durch den Park hättest fahren können. Und nicht zu vergessen ist der Geruch des leckeren Essens am Straßenrand (siehe #10)!

#3 – Du hast dein Fahrzeug gerne für dich allein.

Du hast morgens gerne deine Ruhe, willst mit niemandem reden, denn eigentlich bist du ein richtiger Morgenmuffel. Und nach der Arbeit nerven dich Beifahrer auch. Deswegen fährst du auch immer alleine. Du hast zwar fünf Sitze in deinem Auto, doch die anderen vier sind eigentlich immer leer. Lass doch den unnötigen Ballast zu Hause.

#2 – Radfahrer überholst du, ohne die Spur zu wechseln.

So sehr liebst du sie schon: du kannst es kaum lassen, ihnen so nah wie möglich zu kommen.

#1 – Hin und wieder sieht man dich auf Radfahrspuren.

Ein unzweifelhaftes Anzeichen dafür, dass du eigentlich heimlich Radfahren willst: Man trifft dich immer öfter auf Radfahrspuren an – besonders um dort dein Auto zu parken. Offensichtlich weißt du schon, dass hier die coolen Leute abhängen. Aber Achtung: Es gibt dort einen Dresscode! (Kleiner Tipp: Es hat mit deinem Fahrzeug zu tun).


Coverfoto: Dylan Passmore – Flickr – CC-BY-NC 2.0

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