Kevin Schön Till Runge Ulrike Heringer

Blitzlicht von Kevin Schön, Till Runge und Ulrike Heringer, 25. Juli 2016

Liebe Leserinnen und Leser,

städtische Verkehrsbetriebe sind in Deutschland nicht dafür bekannt, Musterbeispiele für erfolgreich und effizient geführte Unternehmen zu sein. Glücklicherweise sind die Verhältnisse dennoch weit von denen in Italienentfernt. So fährt die U-Bahn in Rom häufig nicht, wenn es regnet. 600 Busse sind nicht auffindbar und niemand weiß, wo sie sein könnten. Korruption ist ein riesiges Problem. Ein neuer Chef soll das ändern. Man kann ihm nur Erfolg wünschen.

Rom

In der Schweiz sind erstmals zwei autonome Kleinbusse der Postunterwegs, die Fahrgäste befördern. Ein “Aufpasser” fährt in den Bussen mit und kann im Falle des Falles den Aus-Schalter drücken.

China gibt mehr für seine Infrastruktur aus als die USA und Europa zusammen.

Der Wohnraum ist knapp? Warum nicht die Dächer nutzen? Das dachten sich zwei Architekten und wollen Minihäuser mit 20 Quadratmetern Fläche in Serie bauen, in denen Küche, Bad und Schlafplatz vorhanden sind. Sie gehen von 55.000 Dächern in Berlin aus, die dafür in Frage kämen.

Der Berliner Senat will die Mittel für den Radverkehr verdreifachen. Mal sehen, ob das die Wahl überlebt.

Ebenfalls der Wahl sind wahrscheinlich Forderungen geschuldet, die Berliner U-Bahn spürbar auszubauen.

Wir warten schon seit Jahren darauf, aber bis zum Jahresende soll es nun endlich soweit sein: In der zweiten Klasse der ICEs soll es kostenloses WLAN geben.

Gute Nachricht der Woche
Und gleich noch eine gute Nachricht: Im Jahr 2027 wird es oft billiger sein, neue Windräder und Solaranlagen zu erbauen, als die bestehenden Kohle- und Gaskraftwerke zu unterhalten.

Einen schönen Donnerstag wünschen euch die Herausgeber des Urbanist Magazins,

Ulrike Heringer, Kevin Schön und Till Runge

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