Kevin Schön Till Runge Ulrike Heringer

Blitzlicht von Kevin Schön, Till Runge und Ulrike Heringer, 28. Juli 2016

Liebe Leserinnen und Leser,

der Bahnverkehr bietet wieder einmal bestes Anschauungsmaterial darüber, welche Effekte Konkurrenz mit sich bringen kann. Es fahren sehr viel mehr Menschen mit den Fernverkehr der Deutschen Bahn, unter anderem weil die Preise deutlich gesenkt wurden. Von Januar bis Mai diesen Jahres fuhren so viele Menschen ICE und IC wie noch nie. Die Konkurrenz durch den Fernbus macht es möglich.

Züge

Zugleich kann das Land Baden-Württemberg mehr Nahverkehrsleistungen bestellen, weil in einer Ausschreibung die S-Bahnen in Stuttgart künftig für die Hälfte des Kilometerpreises fahren. Allerdings werden sie nicht mehr von der DB betrieben.

Und auch beim Güterverkehr zeigt sich: Es werden wieder zunehmend mehr Güter auf der Schiene befördert, allerdings immer häufiger von Konkurrenten der Deutschen Bahn.

Doch weiterhin gilt, dass der Schienenverkehr in Deutschland durchaus noch einiges an Boden gegenüber dem Straßenverkehr gut zu machen hat.

In der Schweiz kann man testweise auf einigen Strecken einfach in den Zug oder Bus steigen – ohne Ticket. Die Reisen werden elektronisch erfasst, automatisch abgerechnet und man bekommt hinterher eine Rechnung.

Berlin wächst weiter und wird internationaler. Im vergangenen Jahr sind 45.713 Menschen mehr nach Berlin gezogen als die Stadt verlassen haben. Von allen neu Zugezogenen hatten nur 7,6% einen deutschen Pass.

Es gab einen tödlichen Unfall mit einem sogenannten Autopiloten vonTesla. Laut Tesla ist das der erste Todesfall auf mehr als 200 Millionen zurückgelegte Kilometer, während normalerweise ein Todesfall in den USA alle 145 Millionen Kilometer vorkommt.

Einen schönen Donnerstag wünschen euch die Herausgeber des Urbanist Magazins,

Ulrike Heringer, Kevin Schön und Till Runge

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